Hürden der Bewerbung: Das Bewerbungsfoto

Mittwoch, 16 Juli, 2014 |  by  |  Schulung und Ausbildung

Vor jedem erfolgreichen Job steht sie. Sich bedrohlich aufbauen, ungewiss – die Bewerbung. Wer eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen möchte, der muss sich richtig präsentieren. Mittlerweile kann dies sogar ohne Bild geschehen, denn nach Erlassen das Antidiskriminierungsgesetzes können Arbeitgeber nicht mehr verlangen ein Bewerbungsbild zugesandt zu bekommen. Trotzdem freuen sich die meisten Chefs, wenn sie ein Bild in den Händen halten und sich so ein Bild vom Bewerber machen können. Doch genau wie bei der gesamten Bewerbung gibt es auch beim Bild ein paar Regeln, mit denen Sie gut fahren.

Alter:

Hand aufs Herz – wie alt sind die Bewerbungsbilder in Ihrer Mappe? Klar, ein, zwei Jahre machen guten Bewerbungsbildern vielleicht nichts aus, hat sich Ihr Erscheinungsbild seit der Bewerbung jedoch grundlegend geändert, oder ist das was Sie auf dem Foto trugen schon lange nicht mehr in Mode sollten die Bilder lieber als Erinnerung in Ihrer Schublade/auf Ihrer Festplatte bleiben. Klar sind Bewerbungsbilder nicht unbedingt günstig, doch es lohnt sich. Außerdem hat wohl jeder gerne ein paar schöne Bilder von sich zuhause.

Frisur:

Wissenschaft für sich - das BewerbungsfotoWenn wir schon gerade beim Aussehen sind: Welche Frisur und welche Kleidung wollen Sie auf Ihrem Bewerbungsfoto tragen? Zunächst einmal sollten Sie natürlich Ihrem Stil treu bleiben, jedoch gibt es auch hier Dinge, die gar nicht gehen. Beispielsweise bei den Haaren sollten Sie darauf achten, dass diese Ihnen nichts ins Gesicht hängen. Man will schließlich Ihre Augen auch erkennen! Auch bei der Kleidung sollten Sie neben Ihren persönlichen Vorlieben vor allem den Stil des Arbeitgebers beachten. Bei einer Bank ist ein Anzug mit Krawatte ein absolutes Muss, in einer Kreativagentur hingegen absolut Overdressed. Hier dürfen Sie ruhig mit Ihrem eigenen Outfit auffallen und punkten.

Blickrichtung:

Von rechts ist Ihre Schokoladenseite? Glück gehabt, denn auch die Blickrichtung ist auf Bewerbungsfotos entscheidend. Ihre Augen sollten immer zum Text Ihrer Bewerbungsmappe zeigen. Auch wenn diese Kleinigkeit unbedeutend erscheint, hat sie auf jeden Fall Auswirkungen auf den ersten Eindruck. Wenn Sie noch nicht wissen wie Sie Ihr Bild platzieren wollen, lassen Sie am besten Bilder von beiden Blickwinkeln schießen.  Entspricht Ihre Schokoladenseite dann nicht dem Layout, gibt es dann nur zwei Optionen: In den sauren Apfel beißen und das vermeintlich unschönere Bild versenden oder das Layout umstellen.

Tipp: Ein Deckblatt mit Bild kann in diesem Fall eine gute Idee sein, denn hier lässt sich das Bild individuell einsetzen.

Guter Fotograf:

Wenn Sie alle diese Regeln beachten, werden Sie nun bald das perfekte Bewerbungsbild in den Händen halten? Wirklich? Nein, leider nicht, außer Sie gehen zu einem professionellen Fotografen.  Auch wenn Sie selbst recht gut fotografieren können oder Ihre Selfies immer besonders schön ausschauen: Für ein professionelles Bewerbungsfoto ist das nichts, schließlich ist auch der Hintergrund entscheidend und wird je nach Hautton aber auch Stil angepasst. Die Raufasertapete eignet sich somit nicht als Hintergrund.

Jetzt brauchen Sie jedoch keine Angst haben

Gute Fotografen gibt es in Freiburg, genauso wie in Berlin, München und Hintertupfingen. Oftmals stellen Fotostudios einige Ihrer Fotos auf Ihrer Homepage oder in Ihren Räumlichkeiten aus. Scheuen Sie sich nicht hier nachzufragen und sich ein Bild über die Qualitäten des Fotografen zu machen bevor Sie den Termin ausmachen. Für alle Freiburger können wir den Tipp geben zu Conny Ehm zu gehen. Die Fotografin aus Freiburg hat bereits jede Menge Erfahrung in Ihrem Job und tolle Referenzen.